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FAQ

  • Was ist die Gemeinsamkeit der verschiedenen Hypothekenformen?

    - Die Hypothekenanbieter prüfen jeweils die Bonität des Objektes sowie des Kreditnehmers
    - Als Kreditnehmer müssen Sie mindestens 20% eigene Mittel einbringen können
    - Die Hypothekenanbieter belehnen ein Objekt bis zu 80% des Verkehrswertes, bis 65% als Ersthypothek, darüber als Zweithypothek, welche amortisiert wird.

  • Was bedeutet Belehnung und Tragbarkeit?

    Die Belehnung bezeichnet das Verhältnis zwischen der Höhe der Hypothek und dem Objektwert. Die Tragbarkeit bezeichnet das Verhältnis zwischen dem Bruttojahreseinkommen und der Summe der Ausgaben für das Wohnobjekt. Diese setzt sich aus dem (kalkulatorischen) Hypothekarzins, allfälligen Amortisationszahlungen und den Nebenkosten zusammen.

  • Worin unterscheiden sich die indirekte und die direkte Amortisation?

    Bei der direkten Amortisation wird die Hypothekarschuld durch die vereinbarten Amortisationsleistungen kontinuierlich verringert. Mit jeder Rückzahlung reduziert sich somit auch die Zinsbelastung.

    Bei der indirekten Amortisation tritt anstelle der Rückzahlungen ein anwachsendes Sparguthaben auf einem Säule 3a Vorsorgekonto, welches der Bank als Sicherheit verpfändet wird. Aufgrund der steuerlichen Vorteile fahren Sie in der Regel besser mit der indirekten Amortisation.

  • Ist es sinnvoll, Pensionskassengelder zu beziehen?

    Das lässt sich nicht ohne weiteres beantworten, bedenken Sie bei einem Vorbezug, dass die so entstehende Lücke unbedingt wieder angespart wird. Zu klären sind auch allfällige Einbussen bei den Invaliditätsleistungen.

  • Meine Hypothek läuft demnächst aus. Kann ich ein neues Bankinstitut aufsuchen?

    Ja. Bitte beachten Sie, dass sich der Wechsel einer Festhypothek vor Ablauf der Laufzeit nicht lohnt. Es besteht jedoch die Möglichkeit eine sogenannte Terminhypothek welches die meisten Anbieter gewähren abzuschliessen. Somit können Sie bereits 12-18 Monaten im Voraus eine Abschlussfinanzierung beantragen. 

  • Kann ich mein BVG-Geld beziehen?

    Ja. Jedoch müssen Sie einige wichtige Aspekte beachten. Sie dürfen Ihr BVG-Geld bis max. 5 Jahre vor Pensionierung beziehen. Bis zum 50° Altersjahr können Sie den in der Höhe der aktuellen Freizügigkeitsleistung für die Finanzierung Ihres Eigenheims einsetzen. Ab dem 50° Altersjahr bis zur Wohlverdienten Pensionierung steht Ihnen nur noch die Hälfte der aktuellen Freizügigkeitsleistung zur Verfügung, oder der Gegenwert der Freizügigkeitsleistung, die man bis 50 angespart hat.

  • Welche Sicherheiten akzeptieren heute die Banken?

    - Berufliche Vorsorge (jedoch nur bei selbst genutztes Wohneigentum)
    - Säule 3a (ebenfalls nur bei selbst genutztes Wohneigentum)
    - Säule 3b (Rückkaufswert)
    - Wertschriften
    - Unbelastete Schuldbriefe.

  • Wieso sind die Zinskosten für die 2. Hypothek höher?

    Durch die erhöhte Zinskosten in der 2. Hypothek, sichert sich die Bank gegen einen möglichen Liegenschaftswertverlust. Können Sie als Kreditnehmer Ihren Zinsen nicht mehr bezahlen, muss der Kreditgeber die hinterlegten Sicherheiten oder die verpfändete Liegenschaft verkaufen, um die die Hypothekarschuld und allfällige Zinsen zu tilgen.

    Der Kreditgeber rechnet beim Verkauf, dass mindestens 65% des Liegenschaftswertes eingenommen werden kann. Somit ist das Risiko der 1. Hypothek abgedeckt.  Ist jedoch die Belehnung höher als 65%, muss der Kreditgeber mit einem Ausfallrisiko rechnen. Gegen dieses Risiko versichert sich der Kreditgeber in dem er Ihnen einen Zinsaufschlag auf der 2. Hypothek belastet.